„Natur und Wissenschaft“ stehen im Mittelpunkt der Kinderuni on Tour, die heuer bereits zum 16. Mal durch Niederösterreich reist. Gemeinsam mit sechs National- und Naturparks bringt das Kinder- und Jugendbüro der Universität Wien Forschung direkt in die Natur und macht sie für junge Menschen erlebbar. Rund 1.000 Volksschulkinder aus Niederösterreich entdecken bei Experimenten, Forschungsstationen und interaktiven Programmen Spannendes zu den Themen Körper, Technik, Umweltschutz und Wasser.
Niederösterreich, 16. September 2026 – „Natur und Wissenschaft“ stehen im Mittelpunkt der Kinderuni on Tour, die heuer bereits zum 16. Mal durch Niederösterreich reist. Gemeinsam mit sechs National- und Naturparks bringt das Kinder- und Jugendbüro der Universität Wien Forschung direkt in die Natur und macht sie für junge Menschen erlebbar. Rund 1.000 Volksschulkinder aus Niederösterreich entdecken bei Experimenten, Forschungsstationen und interaktiven Programmen Spannendes zu den Themen Körper, Technik, Umweltschutz und Wasser.
Wissenschaft findet nicht nur im Labor statt. Wenn die Kinderuni on Tour durch Niederösterreich reist, werden Wälder, Moore und Flusslandschaften zu Forschungsorten. Von 14. bis 24. September gehen rund 1.000 Volksschulkinder aus etwa 15 Schulen auf wissenschaftliche Spurensuche.
Unter dem diesjährigen Motto „Natur und Wissenschaft“ ist die Kinderuni on Tour bereits zum 16. Mal in Niederösterreich unterwegs. Stationen sind die Nationalparks Donau-Auen und Thayatal, der Naturpark Heidenreichsteiner Moor, die Biologische Station Hohenau-Ringelsdorf, der Biosphärenpark Wienerwald der Österreichischen Bundesforste sowie das UNESCO-Weltnaturerbe Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal.
Experimente zu Körper, Technik, Umwelt und Wasser
Das Kinder- und Jugendbüro der Universität Wien bringt interaktive Forschungsstationen zu den Themen Körper, Kräfte & Technik, Umweltschutz sowie Wasser mit. Die Schüler*innen gehen dabei Fragen aus ihrem Alltag nach: Warum schlägt das Herz beim Laufen schneller? Wie entsteht Bewegung im Film? Kann man durch Sport schlauer werden?
An den Stationen können die Kinder selbst experimentieren, beobachten und Zusammenhänge untersuchen. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Umweltschutz. Dabei beschäftigen sie sich unter anderem damit, welche Folgen Abfälle in der Natur auf Tiere, Pflanzen und Lebensräume haben und wie Müll vermieden oder richtig getrennt werden kann.
„Kinder bringen viele Fragen und eine große Neugier mit. Die Kinderuni on Tour schafft einen Rahmen, in dem sie selbst beobachten, ausprobieren und nach Antworten suchen können. Wissenschaft wird dadurch nicht nur erklärt, sondern unmittelbar erfahrbar“, sagt Karoline Iber, Geschäftsführerin des Kinder- und Jugendbüros, das die Tour gemeinsam mit den teilnehmenden National- und Naturparks sowie weiteren Partnerinstitutionen in Niederösterreich veranstaltet.
Wissenschaftliches Denken selbst erproben
Die Kinderuni on Tour verfolgt das Ziel, Kindern unabhängig von ihrem bisherigen Kontakt mit Universität und Wissenschaft einen niederschwelligen Zugang zu Forschung zu ermöglichen. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Wissen, sondern auch darum, Fragen zu formulieren, Beobachtungen einzuordnen und eigene Schlüsse zu ziehen.
„Wenn Kinder selbst experimentieren und Zusammenhänge verstehen, erleben sie, dass sie etwas herausfinden und gestalten können. Das stärkt nicht nur das Interesse an Wissenschaft, sondern auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten“, so Iber.
Kooperationspartner der Kinderuni on Tour
Die Kinderuni on Tour in Niederösterreich wird vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, der OeAD – Agentur für Bildung und Internationalisierung sowie dem Amt der NÖ Landesregierung – Abteilung Wissenschaft und Forschung unterstützt. Das Projekt wird vom Kinder- und Jugendbüro der Universität Wien organisiert und in Kooperation mit den Nationalparks Donau-Auen und Thayatal, den Naturpark Heidenreichsteiner Moor, der Biologischen Station Hohenau-Ringelsdorf sowie dem Biosphärenpark Wienerwald der Österreichischen Bundesforste und dem UNESCO-Weltnaturerbe Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal veranstaltet.