Am „Ottaring“, dort, wo sonst Bier entsteht, gingen drei Tage lang knapp 200 CEOs, deren Teams und prominente Gäste auf der Rennstrecke an den Start – begleitet von Kulinarik von Spitzenköch:innen. Schon am Donnerstag wurde die Gastronomie selbst Teil des Geschehens: Bei der „Formula Gastronomie“ tauschen rund 20 Unternehmen aus der Food- & Beverage-Szene den Herd gegen das Gaspedal. Zum krönenden Abschluss von art of cart am Samstag holten sich Rennfahrer Niki Mayr-Melnhof und Ex-Mister-Austria Alexander Höfler den Sieg im RED BULL heart of cart Charity Celebrity Race. Insgesamt wurden 75.000 Euro für Wings for Life gesammelt.
Am „Ottaring“, dort, wo sonst Bier entsteht, gingen drei Tage lang knapp 200 CEOs, deren Teams und prominente Gäste auf der Rennstrecke an den Start – begleitet von Kulinarik von Spitzenköch:innen. Schon am Donnerstag wurde die Gastronomie selbst Teil des Geschehens: Bei der „Formula Gastronomie“ tauschen rund 20 Unternehmen aus der Food- & Beverage-Szene den Herd gegen das Gaspedal. Zum krönenden Abschluss von art of cart am Samstag holten sich Rennfahrer Niki Mayr-Melnhof und Ex-Mister-Austria Alexander Höfler den Sieg im RED BULL heart of cart Charity Celebrity Race. Insgesamt wurden 75.000 Euro für Wings for Life gesammelt.
Wenn Spitzenköch:innen wie Max Pfeiffenberger, Mike Süsser, Andi und Franzi Schweiger auf der Einladung stehen, dann wird schnell klar: Hier geht es nicht nur um Verpflegung, sondern um Gastgebersein und darum, was ein gutes Event wirklich ausmacht.
Wer glaubt, Netzwerken und Mitarbeiter:innenbindung passiert bei einem After-Work-Drink und Smalltalk, war noch nie bei art of cart. Seit 26 Jahren steigen CEOs, Unternehmer:innen, ihre Teams und prominente Gäste ins Kart um gemeinsam etwas zu erleben. Wenn hier Menschen zusammenkommen, entsteht mehr als Austausch, sondern ein Miteinander auf und abseits der Strecke. „Es ist das Gefühl gemeinsamer Erlebnisse und Momente, die bleiben und man am Ende mit nach Hause nimmt“, so die art of cart Veranstalter Peter Saliger und Marcus Poscharnig.
Gefahren wird mitten durch eine aktive Brauerei. Zwischen Braukessel und Bierglas entsteht für drei Tage eine Strecke, die so sonst nicht existiert. „Ein bisserl Wahnsinn gehört dazu, sonst wäre es nur ein Event“, sagen Saliger und Poscharnig.
Und trotzdem entscheidet sich vieles nicht zwischen Startschuss und Zielflagge, sondern danach. Beim Essen. Mit einer Krönung am Samstag bei Kitchentalks und anschließendem Galadinner für über 200 Gäste – begleitet von Spitzenköch:innen Max Pfeiffenberger, Mike Süsser, Andi und Franzi Schweiger – setzte sich das Wochenende abseits der Strecke fort. „Ohne Gastronomie würde ein Event wie dieses nicht funktionieren“, ist das art of cart Team überzeugt. „Sie schafft Atmosphäre, verbindet Menschen und macht aus einem Rennen ein Erlebnis.“
Eigens für diesen Abend stattete Lohberger die Ottakringer Brauerei mit einer voll ausgestatteten Küche aus: „Wenn sich hier so viele Entscheidungsträger versammeln und großzügig für den guten Zweck engagieren, war für uns klar: Ein Abend wie dieser verdient Unterstützung. Deshalb tragen wir gerne mit unserer Küche zu einem besonderen Rahmen bei“, so Georg Rotböck, Vertriebsleiter von Lohberger Österreich. Musikalisch begleitet wurde der Abend von keinem Geringeren als Rolf Stahlhofen, Gründungsvater der Söhne Mannheims.
Im Kart wie in der Küche: Adrenalin pur und voller Fokus
Dass die Gastro bei art of cart nicht nur begleitet, sondern selbst Teil des Ganzen ist, zeigt sich von Beginn an. Schon am Donnerstag übernimmt die Branche selbst das Lenkrad, als bei der „Formula Gastronomie“ Gastronom:innen, Produzent:innen und Branchenpartner den Herd gegen das Gaspedal tauschten. Wer sonst kocht und serviert, fährt hier selbst und merkt schnell: Timing ist nicht nur in der Küche entscheidend.
Und die Parallelen gehen noch weiter: Bei 18 Kurven auf der Strecke war volle Konzentration gefragt – ähnlich wie bei der Vorspeise, bei der die Köch:innen 18 perfekt abgestimmte Handgriffe meistern müssen.
„Kartfahren ist wie Spitzenküche: Adrenalin pur, voller Fokus und immer mit dem Ziel vor Augen. Man jagt von Kurve zu Kurve, fragt sich, ob man sie noch perfekt erwischt – ganz so wie in der Küche, wenn es um jedes Detail eines Gerichts geht“, sind sich Max Pfeiffenberger, Mike Süsser, Andi und Franzi Schweiger einig. „Am Ende zählt in beiden Fällen nur eines: Das Ergebnis muss stimmen.“
Von Anfang an: Gastro mittendrin statt nur dabei
20 Unternehmen aus der Food- & Beverage-Szene gingen am Donnerstag an den Start, darunter Wedl, Zagu, Wojnar’s, Noodle King Wien, Ottakringer oder auch Schani Hotels: „Kartfahren ist für mich wie ein Unternehmen zu führen: Geschenkt wird einem nichts! Genau wie auf der Strecke gilt auch im Business: Wer den Anschluss verliert, ist schnell weg vom Fenster“, so Markus Marth, Geschäftsführer von Schani Hotels, der auch mit zwei Mitarbeiter:innen-Teams vertreten war: „Dieses Event ist für uns ein gemeinsames Erlebnis in einem ganz anderen Setting. Gleichzeitig ist es eine Gelegenheit, unserem Team Danke zu sagen und auch abseits des Tagesgeschäfts über mehr als nur Zahlen zu sprechen.“
Niki Mayr-Melnhof und Alexander Höfler fuhren zum Sieg
Drei Tage lang, wurde in der Ottakringer Brauerei beschleunigt, geschwitzt und ehrgeizig um jede Kurve gekämpft – mit einem Finale am Samstag beim RED BULL heart of cart Charity Celebrity Race, bei dem zwei klar die Nase vorne hatten: Autorennfahrer Niki Mayr-Melnhof und Ex-Mister-Austria Alexander Höfler drückten aufs Gaspedal holten sich als Team den Sieg.
Doch der Moment ging über den Zieleinlauf hinaus: Insgesamt wurden 75.000 Euro für Wings for Life und damit für die Rückenmarksforschung gesammelt. Jede Kurve, jedes Überholmanöver hatte also echten Impact.
Charity-Effekt: knapp 200.000 Euro
Seit den ersten Rennen in Pasching hat sich art of cart weit über Österreich hinaus entwickelt – mit Stationen unter anderem in den USA, Italien und Türkei. Geblieben ist die Idee, Menschen miteinander in Verbindung zu bringen – über Unternehmensgrenzen hinweg und als Format, das gezielt die Zusammenarbeit und Bindung innerhalb von Teams stärkt. „Am Ende geht’s genau darum: Menschen zusammenzubringen und ihnen etwas zu geben, das man nicht planen kann“, so Saliger und Poscharnig.
Heute zeigen das nicht nur die Momente auf der Strecke, sondern auch die Zahlen: Über 60 Events, mehr als 2.000 Teams, rund 16.000 Fahrer:innen und über 64.000 Gäste – dazu knapp 200.000 Euro, die in den vergangenen drei Jahren für den guten Zweck gesammelt wurden. Oder, wie Saliger es auf den Punkt bringt:
„Wenn schon Netzwerken, dann bitte mit Helm, Puls 180 und einem verdammt guten Grund.“