Wie viel Adrenalin passt in eine Brauerei? Bei art of cart lautet die Antwort: ziemlich viel. Wo sonst Bier entsteht, gingen drei Tage lang knapp 200 CEOs, ihre Teams und prominente Gäste auf der Rennstrecke an den Start. Am Ende holten sich Niki Mayr-Melnhof und Alexander Höfler den Sieg im RED BULL heart of cart Charity Celebrity Race. Gemeinsam wurden 75.000 Euro für Wings for Life gesammelt.
Wie viel Adrenalin passt in eine Brauerei? Bei art of cart lautet die Antwort: ziemlich viel. Wo sonst Bier entsteht, gingen drei Tage lang knapp 200 CEOs, ihre Teams und prominente Gäste auf der Rennstrecke an den Start. Am Ende holten sich Niki Mayr-Melnhof und Alexander Höfler den Sieg im RED BULL heart of cart Charity Celebrity Race. Gemeinsam wurden 75.000 Euro für Wings for Life gesammelt.
Wer glaubt, Netzwerken und Mitarbeiter:innenbindung passieren bei einem After-Work-Drink und Smalltalk, war noch nie bei art of cart. Seit 26 Jahren steigen CEOs, Unternehmer:innen, ihre Teams und prominente Gäste ins Kart um gemeinsam etwas zu erleben. Wenn hier Menschen zusammenkommen, entsteht mehr als Austausch, sondern ein Miteinander auf und abseits der Strecke. „Es ist das Gefühl gemeinsamer Erlebnisse und Momente, die bleiben und man am Ende mit nach Hause nimmt“, so die art of cart Veranstalter Peter Saliger und Marcus Poscharnig.
Drei Tage lang, von 28. bis 30. Mai, wurde in der Ottakringer Brauerei beschleunigt, geschwitzt und ehrgeizig um jede Kurve gekämpft mit einem spannenden Finale am Samstag beim RED BULL heart of cart Charity Celebrity Race.
Am Ende hatten zwei klar die Nase vorne: Autorennfahrer Niki Mayr-Melnhof und Ex-Mister-Austria Alexander Höfler drückten aufs Gaspedal holten sich als Team den Sieg. „Unverhofft kommt oft! Ich wusste nicht, dass ich mit so einem Kapazunder im Team sitze und war mega überrascht“, freut sich Höfler. „Es hat irre viel Spaß gemacht!“, so auch Teamkollege Mayr-Melnhof und ergänzt: „Es ist ein tolles Event, das über die Jahre großartig gewachsen ist und jedes Jahr Gutes tut. Danke dafür!“
Denn der Moment auf der Strecke ging über den Zieleinlauf hinaus: Insgesamt wurden 75.000 Euro für Wings for Life und damit für die Rückenmarksforschung gesammelt. Jede Kurve, jedes Überholmanöver hatte also echten Impact.
Wenn deutsche Promis auf österreichischen Ehrgeiz treffen
Gefahren wurde nicht irgendwo, sondern mitten durch eine aktive Brauerei. Klingt verrückt? Ist es auch. „Ein bisserl Wahnsinn gehört dazu, sonst wäre es nur ein Event“, sind sich Saliger und Poscharnig einig.
Und genau deshalb funktioniert es. Das zeigte sich auch auf der Strecke, auf der auch viele prominente Gäste aus Deutschland vertreten waren: Mit Persönlichkeiten wie Guido Broscheit, Daniel Völz, Katharina Gerhardt, Yvonne Woelke, Nicole Belstler-Boettcher und Rennfahrer Sebastian Stahl wurde aus dem Rennen eine deutsch‑österreichische Promi‑Arena. Auch Kick-Boxerin Stella Hemetsberger, Kabarettist Andreas Ferner, Ex-Snowboarder Alex Maier und Ex‑Skirennläuferin Lizz Görgl mischten das Feld auf – ein Showdown, bei dem die vielen angereisten deutschen Stars schnell merkten: So kompromisslos und ehrgeizig haben sie Österreich selten erlebt.
Langweilig? Nein danke!
Das Celebrity Race war nur das große Finale eines Wochenendes, das durchgehend von Emotion und Energie geprägt war. Insgesamt gingen fast 50 Unternehmen an den Start – viele davon gemeinsam mit ihren Mitarbeiter:innen. „Gemeinsame Erlebnisse wie dieses stärken Teams mehr als jedes klassische Format. Auf der Strecke funktionieren Teams anders: Rollen verschieben sich und die Verantwortung wird verteilt – diese Dynamik wird dann zurück in den Business-Alltag genommen“, erzählt das art of cart Team.
Am Donnerstag ging die Formula Gastronomie mit unter anderem Wedl, Zagu, Wojnar’s, Schani Hotels, Noodle King Wien und Ottakringer auf die Strecke. Freitag folgten Womensrace und Creator Race.
Und wie immer bei art of cart war nach dem Rennen noch lange nicht Schluss: Am Samstagabend mit über 200 Gästen – einem kulinarischen Galadinner, begleitet von Spitzenköch:innen Max Pfeiffenberger, Mike Süsser, Andi und Franzi Schweiger – setzte sich das Wochenende abseits der Strecke fort. Eigens für diesen Abend stattete Lohberger, führender Hersteller für Gastronomieküchenausstattung, die Ottakringer Brauerei mit einer voll ausgestatteten Küche aus: „Wenn sich hier so viele Entscheidungsträger versammeln und großzügig für den guten Zweck engagieren, war für uns klar: Ein Abend wie dieser verdient Unterstützung. Deshalb tragen wir gerne mit unserer Küche zu einem besonderen Rahmen bei“, so Georg Rotböck, Vertriebsleiter von Lohberger Österreich. Musikalisch begleitet wurde der Abend von keinem Geringeren als Rolf Stahlhofen, Gründungsvater der Söhne Mannheims.
Das Galadinner genossen im Anschluss unter anderem Top-Manager:innen wie Julia Hoffmann (Biogena), Roland Pfeiffenberger (SUZUKI Austria), Peter Luckeneder (Wings for Life), Harald Mayer (Wojnar's), Guido Salentinig (Geberit Österreich), Thomas Gruber (Pro7Sat1Puls4), Laurenz Hoffmann (Alimentastic), Richard Angerer (TIPOS GMBH/ZAGU), Günther Zögernitz (88,6 Radio) sowie Lukas Garhofer und Patrick Wondra (Vienna Capitals).
Startschuss für „SWIFT;“
Zwischen Rennanzug und Renntempo sorgte bei art of cart auch ein ungewöhnlicher Gast für Aufmerksamkeit: der Suzuki „SWIFT;“ – ein von Airbrush-Künstler Knud Tiroch gestaltetes Unikat. Der Auftritt bei art of cart markierte den Start eines Projekts, das über das Event hinausgeht: Unter dem Namen „SWIFT;“ schickt SUZUKI Austria das Fahrzeug für sechs Monate quer durch Österreich – von Filmsets über Sportevents bis hin zu überraschenden Stopps im Alltag. Am Ende des Roadtrips wird der „SWIFT;“ zugunsten von Wings for Life und dem Ö3‑Weihnachtswunder versteigert.
Charity-Effekt: knapp 200.000 Euro
Seit den ersten Rennen in Pasching hat sich art of cart weit über Österreich hinaus entwickelt – mit Stationen unter anderem in den USA, Italien und Türkei. Geblieben ist die Idee, Menschen miteinander in Verbindung zu bringen.
Heute zeigen das nicht nur die Momente auf der Strecke, sondern auch die Zahlen: Über 60 Events, mehr als 2.000 Teams, rund 16.000 Fahrer:innen und über 64.000 Gäste – dazu knapp 200.000 Euro, die in den vergangenen drei Jahren für den guten Zweck gesammelt wurden. Oder, wie Saliger es auf den Punkt bringt: „Wenn schon Netzwerken, dann bitte mit Helm, Puls 180 und einem verdammt guten Grund.“